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WM Gedanken: Der Chef ist krank und vieles läuft besser

Was wir derzeit bei der deutschen WM-Mannschaft (hoffentlich noch weiter!) erleben, ist gar nicht so verwunderlich - und zeigt sich häufig auch im geschäftlichen Bereich.

Führungspersönlichkeiten fallen aus - genauso wie die vermeintliche „Katastrophe" als Folge.

„Alte Platzhirsche" haben zweifelsohne Verdienste und bringen wichtige Erfahrung ein. Sie haben ihren eigenen Stil geprägt. Und sie nehmen sich den Raum, unter denen manche viel versprechenden „Pflänzchen" nur allzu zu leicht verkümmern.

Werden alte Köpfe im Team oder der Abteilung entmachtet, sind Konflikte und Diskussionen vorprogrammiert. Wenn sich die Entmachtung durch "Schicksal" ergibt, stehen die Zeichen auf Neuausrichtung. Dann geht es von heute auf morgen weniger um alte Verdienste und Hierachien sondern um aktuelle Leistung. Positionen werden neu verteilt, Verantwortung wird übernommen. Die Motivation, „Wir bekommen es auch ohne Chef hin" und die Begeisterung über erste Erfolge schaffen eine gute Basis für einen neuen, tragfähigen Aufschwung.

In diesem Zusammenhang dürfen wir den Trainer oder Teamverantwortlichen nicht vergessen. Denn das Potential im Team ist eine Seite - dieses Potential muss auch entwickelt werden. Nur so wird aus Potential Performance.

Wer es nach soviel Fußball lieber es mit der Kultur hält, ein treffendes Gedicht zum Thema von Hermann Hesse:

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

PS: Beim jedem Neuanfang gibt es auch (vermeintliche?) Verlierer. Was machen Führungspersönlichkeiten, wenn das Team sie nicht mehr braucht? Was bleibt und ist zu tun, wenn die Karriere aus Alters- oder anderen Gründen sich dem Ende neigt? „ ...sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben...." kann durchaus ein Weg sein.

Nicht jedem Recht machen...

...und schon gibt es ein wenig mehr Balance im (Arbeits)leben. Kundeorientierung, Dienstleistungsmentalität, Freundlichkeit, Mitgefühl - das ist alles wichtig. Aber es gibt einfach Situationen und Menschen, bei denen es "Schluss mit Lustig ist". Wer nicht Nein sagen kann, wer es jedem Recht machen möchte, verliert letztlich seine Integrität und auf die Dauer die Selbstachtung. "Einem bösen Hund gibt man ein Brot" sagt der Volksmund. Das ist nur angebracht, wenn mann/frau sich nicht wehren kann (Dann ist es vernünftiger Selbstschutz), oder wenn einem böse Hunde völiig egal sind und Brot im Überfluss vorhanden ist. In anderen Fällen ist es durchaus angebracht entschlossen zu handeln - und die meisten bösen Hunde verziehen sich wieder hinter den Zaun - und respektieren beim nächsten Mal die Grenze.

Mut zum klaren Standpunkt, ja auch zum Konflikt kann durchaus manche unangenehme Situationen entschärfen und "Feigheit" vor Auseinandersetzung ist noch lange kein Zeichen von Menschenfreundlichkeit.

Versuchen Sie es nicht, allen Recht zu machen - es geht nicht. Zum Schluss dazu einen Bismarck:

"Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt."

Artikel zur Führungskräfteentwicklung als Gastbeitrag

Ein Artikel von uns ist am 12.3.10 auf der Seite der Staminski & Partner Homepage veröffentlicht worden.

Burn-Out wird weiblicher...

...und jünger wie ein Artikel in der FAZ berichtet. Das lässt nachdenken, wenn das vermeintlich schwache Geschlecht, welches medizinisch gesehen das robustere ist, nun auch "schwächelt". Welche Werte in der Arbeitsgesellschaft sind aus der Balance? Welche neue Orientierung braucht es? Welche praktischen Ansätze können das Arbeitsleben mehr ins Gleichgewicht bringen?

Das ACM-Prinzip für Personal- und Organisationsentwicklung

In dem von Staminski & Partner entwickelten ACM-Prinzip, steht das A für Alignment (Orientierung und Aussrichten auf gemeinsame Ziele), das C für Commitment (verbindliche Verpflichtung auf die gemeinsamen Aufgaben), das M für Movement (aktives Anpacken der Dinge, die zu tun sind). Dieses Konzept bringt Struktur in Veränderungsprozesse und steigert dadurch die Handlungsfähigkeit. Mit dieser Struktur können gezielt verschiedene Maßnahmen koordiniert und passgenau eingesetzt werden. Denn es zeigt sich in der Praxis immer wieder: Reine Handlungsstärke, gut gemeinte Solidarität oder vielversprechende Ziele für sich alleine, bringen wenig in Gang. Nur wenn es gelingt - und das gilt in der Politik genauso wie in der Wirtschaft und im persönlichen, privaten Umfeld - A, C, M miteinander zu verbinden, kommen tatsächliche, gezielte Veränderung in Gang. Mehr Informationen finden Sie direkt auf der Seite von Staminski & Partner.

Orientierung und Ziele reichen nicht aus - auf die Navigation kommt es an

Zuerst eine Definition:
Navigation bedeutet, den gewählten Weg einzuhalten und Hindernissen auszuweichen.
Orientierung bedeutet zu wissen, wo man sich befindet und wie man zum Ziel kommt.

Machen wir ein Beispiel:
Wer gut navigiert, aber nicht orientiert ist, kommt nicht dort an wohin er möchte - aber er ist sicher unterwegs (leider meist sehr, sehr lange).
Wer gut orientiert ist, aber schlecht navigiert, läuft leicht auf Hindernisse auf - aber wenn er nicht "sinkt", kommt er an sein Ziel (leider meist recht verschrammt).

Das zeigt sich in der beruflichen Praxis oft zwischen Management- und Führungsqualität. Typische Manager sind oft gute Navigatoren. Leader haben ihre Stärken in der Orientierung, aber sind oft weniger gut im "Untiefen"-Umschiffen.

Fazit: Die Balance zwischen Navigations- und Orientierungsfähigkeiten bringen Unternehmen voran! Nur wer Detailprobleme lösen kann und das große Ganze im Blick behält ist nachhaltig erfolgreich - schön, dass diese Aufgaben und Rollen verteilt werden können und nicht der Lotse zugleich Kapitän sein muss.

Wie der Mythos der hawaianischen Huna Philosophie zum Erfolgsfaktor werden kann.

Der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (ab den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts) und später Serge Kahili King (ab den 70ern) beschäftigten sich intensiv mit der Naturreligion der hawaiischen Ureinwohner. Die daraus entstandene Lehre des „Huna" ist ein „Kunstprodukt", eine Interpretation und spiegelt nicht authentisch die Riten und Lebenseinstellung der Polynesier und Haiwaianer wieder. Auch wenn Huna in der New Age Szene manche seltsame Blüten treibt, sind die 7 „magischen" Prinzipien des Huna beachtenswert und haben durchaus Berührungspunkte zu einer praktischen und modernen Weltsicht - und damit Platz in Unternehmen.

1. Ike - Die Welt ist so, wie du sie siehst. Das entspricht dem Stand der Forschung: Wir machen uns unser eigenes Bild der Welt, Objektivität gibt es nicht.

2. Kala - Es gibt keine Grenzen. In vielen Dingen beschränken wir uns. Wir trauen uns nicht unsere Ressourcen zu nutzen. Meist singen wir in der eigenen Dusche besser als vor dem Publikum. Das bringt die Antrittsrede Nelson Mandelas in der er Marianne Williamson zitiert auf den Punkt: Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlos machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brilliant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Eigentlich, wer bist du, um dies nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes! Dein dich selbst Kleinmachen dient der Welt nicht! Da ist nichts Erleuchtendes am Schrumpfen, so dass andere sich nicht unsicher fühlen in deiner Gegenwart. Wir sind geboren um die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren. Diese ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem. Dadurch, dass wir unser Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis das Gleiche zu tun. Dadurch, dass wir uns befreien von unserer eigenen Angst, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

3. Makia - Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das hat jeder schon selbst erlebt. Nur das, was wir wirklich konzentriert tun, was uns wirklich wichtig ist, wo wir mit Kopf, Herz und Bauch dabei sind, gelingt uns besonders gut.

4. Manawa - Jetzt ist der Augenblick der Macht. Völlig einleuchtend. Aus der Vergangenheit können wir vielleicht lernen, aber sie nicht mehr verändern. Die Zukunft können wir uns vorstellen, das kann uns helfen Ziele zu verfolgen. Aber handeln, etwas verändern, können wir nur jetzt. Die Konzentration auf den Augenblick befreit uns dazu vor dem Grübeln und der Lähmung etwas anzupacken. "Lebe im Augenblick und nicht in Gedanken"

5. Aloha - Lieben heißt, glücklich sein. Dafür braucht es wohl keine Beispiele. Und wer noch nicht glücklich genug ist, sollte beachten: Es heißt nicht: „Geliebt werden, heißt glücklich sein." Lieben heißt aktiv werden, lieben ist ein Tunwort!

6. Mana - Alle Macht kommt von innen. Nur das, was in unserem Einflussbereich liegt können wir ändern! Nicht den Regen können wir verhindern, nur unsere Einstellung dazu. Wir entscheiden, ob wir Regen hassen, genießen oder einfach unsere Regenjacke anziehen. Wer sein Leben gestalten will, muss Verantwortung für sein Denken, Fühlen und Handeln übernehmen. Dazu Epiktet: Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.

7. Pono - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit. Nicht die Theorie zählt, sondern die Praxis. Jeder kennt das Wort: „Wer heilt, hat Recht" und wer mit unkonventionellen Methoden Erfolg hat, kann die Kritik der „Experten" entspannt anhören. Ich kann überzeugend auftreten, ohne auf die Grammatik achten zu müssen, ich kann telefonieren - ohne zu wissen, wie die Telekommunikation funktioniert. Das vereinfacht das Leben und entspannt.

Können Sie sich vorstellen, dass ein Leben nach diesen Prinzipien Dinge verbessert? Für Sie persönlich, aber auch das von Kollegen und so letztendlich dem Unternehmen? Können Sie sich vorstellen, dass so eine Einstellung beiträgt die Stärken zu nutzen und sich mit den eigenen Schwächen auszusöhnen - also beiträgt, die eigenen Ressourcen wertzuschätzen und zu entwickeln?

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In 7 Schritten zum Erfolg

Egal für was für ein Angebot Sie sich entscheiden. Das 7-Felder-Prinzip führt in 7 klaren Schritten zu Erfolg in Balance.
Komplexe Zusammenhänge so zu vereinfachen, dass Handlungsfähigkeit (zurück)gewohnen wird ist ein zentrales Thema des 7-Felder-Prinzips.

Folgende 7 Schritte sind dazu notwendig:

  1. Mut zum Hinschauen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.
  2. Ist- und Soll-Analyse (Erkennen, Clustern, Gewichten, Bewerten)
  3. Veränderung wollen oder sich bewusst gegen manche Veränderung entscheiden zugunsten anderer höher priorisierter Veränderungen)
  4. Lösungen finden, Handlungsfelder und Maßnahmen auswählen
  5. zielgerichtet Handeln und Verändern. Dabei auch „zielgerichtetes" Chaos zulassen.
  6. Veränderungen wahrnehmen, überprüfen und verbessern.
  7. Auf der erreichten Entwicklungsstufe den Prozess wieder neu bei 1 beginnen

Führung - Zerren oder Tanzen

An was misst sich gute Führung, welches Kriterien stehen für Führungsqualität?

Zunächst drei Beispiele.

Eseltreiber. Wenn es dem „Eseltreiber" gelingt Art, Dauer und Richtung der Bewegung zu bestimmen ist der Esel „führig". Meistens braucht es um das Ziel zu erreichen Strick, Karotte und Gerte. Kompetenz kann durch die Stärke des Arms und die Schwäche des Esels kompensiert werden.

Dressurreiter. Art, Dauer und Richtung der Bewegung werden durch kaum wahrnehbare Hilfen koordiniert. Reiter und Pferd scheinen als Einheit. Und doch gibt es keine gleiche Augenhöhe, keine „ebene" Kommunikation. Der Reiter ist der Kopf, das Pferd die Kraft. Das Pferd reagiert, der Reiter agiert.

Tänzer. Auch hier misst sich die Qualität an Art, Dauer und Richtung der Bewegung. Aber wichtige Punkte kommen dazu: Leichtigkeit, Harmonie, Balance, Ausdruck, Freude, Eigenmotivation, Schönheit. Dazu braucht es Training, Begabung, Gefühl und Einfühlungsvermögen auf den anderen.

(Personal)führung bewegt sich meistens zwischen den Polen eines hierachischen und eines diskutiven Führungsstils. Problem des hierachischen Prinzips ist oft der Kräfteverschleiß durch Widerstand und die fehlende Eigenverantwortung. Problem des diskutiven Führungsstils ist häufig die Ineffizienz und ebenfalls ein schleichender Kräfteschwund durch weichgespülte Polarität.

Eine tänzerische Führungskultur ist selten. Vielleicht auch deshalb, weil Tanz Tänzer braucht. Menschen, die sich nicht nur mit dem Verstand, sondern sich komplett einbringen - mit ihren Gefühlen, ihrer Seele, ihrer Körperlichkeit. Menschen, die Führung übernehmen und sich führen lassen. Menschen, die sowohl geben als nehmen. Menschen die sowohl groß- als auch klein sein können. Eine Führungskultur, welche vor allem auf Fakten, Funktionalität, und Vorwärts setzt, kann nur bis an die nächste Wand tanzen. Oder vielleicht sollte man auch besser von einer Managementkultur sprechen. Denn gutes Management bedeutet Abläufe professionell und zielführend zu organisieren. Führung dagegen bedeutet Menschen zu bewegen, und sich zugleich als Teil des Systems zu sehen und einzubringen.

Ich persönlich finde: Zuviel Pflicht und zuwenig Kür ist auf die Dauer demotivierend und unattraktiv. Ab dem Zeitpunkt, wo die Menschen „aussteigen", die „Befindlichkeit" in die Knie geht weil elemtare Bedürfnisse vernachlässigt werden, wird die Entwicklung auch wirtschaftlich ungesund.

Was wäre, wenn immer mehr Macher tanzen und Traumtänzer fest stehen lernen würden? Was wäre, wenn mehr Menschen Mut zu einer fairen Auseinandersetzung mit klaren Ende hätten, statt im Dauerclinch auf zweifelhafte Punktsiege zu hoffen. Was wäre, wenn jeder zunächst bei sich, statt bei den anderen nach Lösungen zu suchen beginnen würde...

Willkommen bei Erfolg in Balance!

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Mehr Erfolg für Organisationen, Unternehmen, Teams und Sie persönlich

Erfolgreich machen. Von diesem Versprechen leben Berater, Dienstleister, Trainer und Coaches. Wir möchten Sie gleich ent-täuschen.

Erfolg hängt von vielen Faktoren ab - nur einige können wir oder Sie beeinflussen.

Deshalb ist bei Erfolgsversprechen immer Vorsicht geboten. Und doch ist unzweifelhaft Balance das Überlebens- und Erfolgsprinzip der Natur. Systeme in Balance sind vital und können selbst "stürmische Zeiten" überstehen und sich immer wieder auf ein neues Gleichgewicht einstellen.

Gerade in einer beschleunigten und vernetzten (Arbeits)Welt braucht es mehr Balance um nachhaltig gut aufgestellt zu sein.

Wir unterstützen Organisationen, Unternehmen, Abteilung und Teams "in Sachen Erfolg in Balance": durch Projekte, die Marketing und Organisationsentwicklung verbinden; durch Vorträge und Workshops; durch Coaching und Training. Und da dieses erstaunlich gut gelingt, haben wir darüber ein Buch geschrieben.

Erfolg in Balance gelingt, wenn berechtigtes Eigeninteresse und Gemeinwohl ins Gleichgewicht gebracht werden. weiterlesen »

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