Mittelmaß sorgt für Balance
Ein Plädoyer für das Mittelmaß in Spiegel online. Denn zuviel Excellence tut nicht gut. Und nicht jeder, der sich für besonders gut hält, ist es auch wirklich...
Ein Plädoyer für das Mittelmaß in Spiegel online. Denn zuviel Excellence tut nicht gut. Und nicht jeder, der sich für besonders gut hält, ist es auch wirklich...
sollte wieder an die Oberfläche zurückkommen. Sie kennen sicherlich Menschen - oder gehören (manchmal) selbst dazu - welche allzugerne "tief schürfen": die Ursachen hinter den Ursachen suchen, sich mit einfachen Antworten nicht zufrieden geben oder einfach Vieles verstehen wollen. Diese Eigenschaft ist wertvoll, sie hilft Zusammenhänge zu erkennen und Fehler zu vermeiden. Doch manchmal findet man bei dieser Art zu denken und zu handeln keinen "Grund". Man taucht tiefer und tiefer ein und verliert sich - und die Aufgaben und Menschen an der "Oberfläche" warten und warten...
Also - auf die Balance zwischen Ab- und Auftauchen kommt es an, wie in diesem schönen Video. Tauchen Sie ein in eine Unterwasserschlucht auf den Bahamas und wieder nach 4:18 Minuten sicher auf.
Wir sind seit über 20 Jahren in Marketing- und Kommunikationsdingen "unterwegs". Parallel dazu hat sich für uns ein zweites, ergänzendes Standbein ausgebildet. Denn unsere Erfahrung ist, dass viele Projekte nicht mit der Außenwirkung also mit klassischer Werbung stehen und fallen, sondern mit Beziehungen insgesamt, mit Werten und Haltungen der Projektbeteiligten. Unser Ansatz Marketing und Kommunikation mit Organisationsentwicklung zu verbinden hilft Menschen, Teams, Abteilungen, Organisationen und Unternehmen ihr Potenzial zu erkennen und zu nutzen - nachhaltig. Denn Erfolg um jeden Preis tut weder Menschen noch Volkswirtschaften gut. (Wir geben zu: die Aussicht, die Welt im kleinen Bereich ein wenig lebenswerter zu machen, und damit auch noch Geld zu verdienen, macht einfach Freude.)
Zu diesem Denkansatz führen wir neben Projekten auch Workshops und Vorträge in unterschiedlichen Formaten durch. Es zeigt sich, dass bei vielen Organisationen, Führungskräften und Mitarbeitern Bedarf an praktischen Impulsen für Wirtschaften in mehr Balance besteht. Denn oft besteht kein Zweifel an der Notwendigkeit einer Neuorientierung, gleichzeitig fehlen Ansätze zur Umsetzung. Denn ob Erfolg in Balance gelingt, zeigt sich im Handeln!
Erfolg in Balance wird unserer Einschätzung nach immer wichtiger. Gerade wirtschaftlich schwierige Zeiten fordern Gleichgewicht - auf persönlicher und organisationaler Ebene. Es ist offensichtlich: Erhöht sich die geforderte Schlagzahl, werden Herausforderungen größer, droht "Machern" und Unternehmen der Sog in die Burn-Out-Spirale, mit allen bekannten Folgen.
Unsere These: Nur wenn Beziehungen stimmen, kann auch die Kommunikation mit Kunden, Interessenten und Geschäftspartner gelingen. Bevor „nach außen" agiert und geworben werden kann, müssen die Hausaufgaben nach innen „gemacht" sein - und das täglich.
Weiterführendes zu diesem Thema finden Sie auch im Wirtschaftssachbuch mit dem Titel "Erfolg in Balance", welches nun seit Mitte Februar 2010 im Handel ist.
Unternehmer und Führungskräfte sind leistungs- und erfolgsorientiert. Mehr zu arbeiten gehört dazu, mehr zu wagen auch. Erfolg motiviert und entschädigt für manches, was zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Denn Erfolg puscht auf, hält einen auf der Spur. Dazu kommt die meist überdurchschnittliche Nehmerqualität (für diejenigen, denen dieser Begriff aus dem Boxen nicht geläufig ist: es ist die Fähigkeit sich "demolieren" zu lassen ohne umzufallen - und Boxer mit ausgeprägter Nehmerqualität haben oft die größten Spätschäden!).
Doch irgendwann wird die Luft auf der Erfolgsleiter dünn. Die Aussicht nach oben und unten bringt zum Nachdenken. Sprossen werden schmal, brechen oder sind nicht zu finden. Berufliche, private oder gesundheitliche Herausforderungen werden zu echten Problemen. Und manchmal kommt vieles zusammen...
Dann kommen alte Handlungsmuster an ihre Grenzen. Eine weitere Tempoverschärfung, das gewohnte Zähne-zusammenbeißen löst die Probleme nicht mehr. Wer jetzt die Belastungsspirale weiter überdreht, ist auf dem Weg in den Burn-Out - mit dem Ziel Zusammenbruch. Zugegeben, das ist drastisch formuliert, aber dieser Sachverhalt ist statistisch belegt. Was für den Einzelnen gilt, lässt sich genauso auf Teams, Abteilungen, Unternehmen, Organisationen, ja sogar auf das Wirtschaftssystem und die Gesellschaft übertragen.
Die Folgen einer maßlosen Erfolgs- und Leistungsorientierung werden von fast allen erkannt - und doch scheint es wenigen zu gelingen, Erfolg und Work-Life-Balance zu verbinden, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Unserer Meinung nach liegt es daran, dass Erkennen, Wollen und Handeln zusammenspielen müssen. Menschen und Systeme brauchen bei jedem Entwicklungsschritt die entsprechenden Impulse. Praktische Hilfe, die sich an der Realität orientiert, die Menschen und Organisationen dort abholt, wo sie stehen.
Hier setzt das 7-Felder-Prinzip für Erfolg in Balance an. Mit bewährten und neuen Maßnahmen, Coachingmethoden und Beratungsinstrumenten. Denn letzlich ist Balance das Überlebens- und Erfolgsprinzip. Wer auf Nachhaltigkeit setzt braucht Balance, wer seine Kräfte effizient einsetzen möchte auch.
Fazit: Nur wem es gelingt, immer wieder in seine individuelle Lebensbalance zu kommen, kann langfristig erfolgreich sein.
Erfolgreich im folgenden Sinne:
"Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren."
sagte Luther Burbank und bringt damit etwas Wichtiges auf den Punkt. Es kommt nicht darauf an, immer alles neu zu denken und damit unnötig Sicherheiten aufzugeben. Oft reicht es, Vorhandenes zu durchforsten und neu zu gewichten. Das bezieht sich sowohl auf materielle Dinge als auch auf die Welt der Ideen und Gedanken.
Überlegen Sie nun, was Sie heute neu gruppieren könnten, wie Sie bewahren und verändern in Balance bringen können.
Im Februar 2010 ist es soweit. Das Buch zu unserem Beratungsansatz mit den 7 Handlungsfeldern erscheint im Cornelsen Scriptor Verlag. Sie können dieses Buch direkt beim Cornelsen Verlag oder bei Amazon vorbestellen. Dem Buch ist das 7-Felder-Prinzip-Rad beigelegt.
Als Leseprobe nun hier die Einleitung:
Was Sie von diesem Buch erwarten können und was nicht
Erfolg in Balance. Dieser Titel klingt nach Erfolgsratgeber. Unzählige Bücher zum Erfolg und den besten Weg dorthin sind geschrieben. Das Thema ernährt Berater, Trainer und Coaches; Seminare und Workshops zu diesem Thema faszinieren nicht nur Führungskräfte und die es werden wollen. Manche Erfolgsgurus füllen Messehallen
und nicht nur einer stürzt auf dem Erfolgsweg bis hinein in die Gefängniszelle.
Der Wunsch nach Erfolg, Glück, Gesundheit, Wohlstand, guten Beziehungen und manchem mehr ist menschlich. Wer wünscht sich nicht ein gutes Leben? Für wen wäre es nicht verführerisch, wenn ein Buch, eine Veranstaltung, ein Berater entscheidend dazu
beitragen könnten, mehr Erfolg zu haben? Und wäre es nicht das „Sahnehäubchen obenauf", wenn es Erfolg ohne Nebenwirkungen geben könnte? Ohne Stress und die Gefahr eines strapazierten Privatlebens. Wir möchten Sie jetzt gleich, hoffentlich erfolgreich, ent-täuschen (Täuschung = falsche Auffassung eines Sachverhalts). Erfolg
kann - wie nichts im Leben - nicht garantiert werden. Erfolg kann allen Versprechungen zum Trotz nicht gezielt herbeigedacht, herbeimeditiert, herbeivisualisiert, herbeigeredet, herbeigehandelt werden - denn auf viele Erfolgsfaktoren haben wir keinen Einfluss. Bei allen bekannten „Erfolgsgeheimnissen" wären wir sonst schon längst eine Welt der Erfolgreichen.
Erfolgsprinzipien, Erfolgsempfehlungen, Erfolgsmethoden können nur Impulse sein und können keine persönliche Erfahrungen und ein gelebtes Leben ersetzen. Dazu kommt, dass für jeden Menschen Erfolg etwas anderes bedeutet. Was für den einen wichtig und richtig ist, ist für den anderen unwichtig und falsch! Setzen wir noch eins drauf: Erfolg als Heilsversprechen enttäuscht, denn Erfolg ist kein Garant für Glück und Zufriedenheit.
Wie fühlen Sie sich nun? Wir behaupten, diese eventuelle Desillusionierung ist wichtig für Ihre Balance. Denn, wer vom Erfolg zuviel, zuwenig oder Unmögliches erwartet, gerät aus dem Gleichgewicht. Das gilt sowohl für Unternehmen, Organisationen, und Teams als auch für jeden einzelnen von uns. Das ist ein Grund, dieses Buch jetzt nicht aus der Hand zu legen. Der andere ist, dass es durchaus möglich ist, mehr Erfolg zu haben und sich dabei gut zu fühlen. Beispielsweise indem Sie die sieben Entwicklungsfelder ins Gleichgewicht bringen. Oder indem Sie etwas vom Bergsteigen lernen. Der Weg nach oben reizt und motiviert. Doch zweifelsohne kann der Weg zum Gipfel überfordern - auch Erfolgsmenschen und Erfolgsunternehmen können abstürzen. Es braucht die Balance zwischen Mut und Vorsicht, zwischen Intuition und klarem Kopf. Aber selbst bei bester Planung, Kondition, Ausrüstung und verlässlichen Begleitern bleiben Wetter, Lawinen, Steinschlag und andere Seilschaften unkalkulierbar. Bergsteiger empfinden deshalb auf dem Gipfel nicht nur Stolz, sondern auch Demut und Dankbarkeit. Das unterscheidet sie dann doch von manchem Aufsteiger in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Ebenfalls vergessen manche Erfolgreiche, was jeder Bergsteiger weiß: Nach dem Gipfelerfolg kommt der Abstieg. Niemand kann oben bleiben. Vor dem nächsten Gipfelerlebnis, vor dem nächsten Erfolg muss Mann/Frau* runterkommen.
„Runterkommen" heißt zugleich Innehalten, das Sammeln neuer Kräfte. Wer langfristig erfolgreich sein möchte, braucht Balance auf allen Auf- und Abstiegen (siehe auch das Interview mit Hermi Lottersberger im achten Entwicklungsfeld). Er muss sich immer wieder aufmachen, denn von „nix kommt nix" - auch wenn manche Erfolgsscharlatane, manche „die-Treppe-Hinaufgefallene" oder manche in der Jet-Set-Szene eine andere Wahrheit vorgaukeln.
Packen Sie die hier vorgestellten Impulse und Gedanken in Ihren „Rucksack": Eine Grundausstattung, ein „Notfall-Set" für schnelle erste Hilfe, einige praktische neue Dinge. Vergessen Sie nicht spielerisch Leichtes und Unterhaltsames. Nehmen Sie nicht zuviel mit. Sie steigen so leichter und halten besser Ihre Balance - im Auf und Ab. Einen Spruch für Ihr „Erfolgs-Gipfelbuch" möchten wir Ihnen gleich mitgeben:
Wir sind weder all- noch ohnmächtig.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen Siegfried Bütefisch und Viola Michaelis
Eines von vielen hervorragenden Videos von Prof. Dr. Kruse - alle in Youtube zu finden.
Die 8 Regeln stehen für den Finger in der Wunde vieler groß angekündigten Change-Management-Prozesse, die viel heiße Luft aber wenig Change produzieren.
Wer dabei nicht nur an Unternehmen, sondern auch an die Politik denkt, hat die Regeln verstanden. Eine prinzipielle Regel für Misserfolg ist es die Balance zu verlieren: Beispielsweise, die Führungs-"Zügel" zu locker und dann wieder zu straff anzuziehen oder sehr viel zu beschließen und dann sehr wenig umzusetzen.
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Zunächst eine Vorbemerkung für die Vielen, die mit dem Wort Entrepreneur (noch) wenig anfangen können. Warum brauchen wir das Wort Entrepreneur? Warum können wir zu Entrepreneuren nicht einfach Unternehmer sagen, oder Geschäftsgründer? Warum ist Entrepreneurship etwas anderes als Unternehmertum?
Das heutige Verständnis von Entrepreneurship geht auf die Arbeit des Ökonomen Schumpeter zurück. Für Schumpeter ist ein Entrepreneur jemand, der neue Ideen oder Erfindungen in erfolgreiche Innovationen umzusetzt. Damit grenzt sich der Entrepreneur vom Manager ab, dessen Aufgabe es ist, Unternehmen und Mitarbeiter zu führen und Abläufe zu managen. Ein Entrepreneur grenzt sich aber auch zum Unternehmer ab, denn ein Unternehmer kann beispielsweise (nur) ein Kapitalgeber und Besitzer sein und nicht derjenige, der eine neue Geschäftsidee entwickelt und als Gründer umsetzt.
So steht Entrepreneurship für das "Design" von Geschäftsideen, also für das Entdecken, Evaluieren und Nutzen von Marktchancen, die letztlich zu einer erfolgreichen Unternehmensgründungen führen.
Ein Entrepreneur kann auch innerhalb einer bestehenden Unternehmens Akzente setzen. Pinchot prägte dafür den Begriff Intrapreneurship um unternehmerische Aktivitäten innerhalb einer Organisation zu beschreiben.
In Deutschland hat unter anderem die Freie Universität Berlin mit dem Lehrstuhl Prof. Dr. G. Faltin im Bereich des Entrepreneurships Entwicklungsarbeit geleistet. Denn Das Design von erfolgreichen Geschäftsideen kann systematisch erarbeitet werden. Erfolgreiche Gründungen sind mehr als Zufall. Weitere Informationen über das Entrepreneurship findet sich auf der Seite www.entrepreneurship.de
Design von Geschäftsideen heißt, die notwendigen Komponenten und Handlungsfelder im Vorfeld einer Gründung genau zu betrachten. Dazu bietet sich die Systematik der 7- Handlungsfelder des 7-Felder-Prinzips an: Denn wenn es gelingt, jedes der Handlungsfelder zu analysieren und sin Balance zu entwickeln, steigt die Chance auf strategisch planbaren Erfolg. Stärken des 7-Felder-Prinzips sind dabei, dass:
Das 7-Felder-Prinzip für Erfolg in Balance verbindet Kreativität und Umsetzungsstärke.
Denn Ideen haben Flügel, müssen sich aber auch auf lange Fussmärsche gefasst machen., wie KarlHeinz Karius so schön gesagt hat.
Impulsvortrag 30.10.09, 16:00 Uhr-17:00, Stuttgart (Veranstaltungsort in Kürze bekannt).
Anhand der (Wirtschafts)geschichte geben wir Impulse für eine künftige strategische Ausrichtung für Unternehmen und Organisationen. Bestimmte Zeiten waren geprägt durch bestimmende Erfolgsfaktoren: durch reine Macht; durch bahnbrechende Erfindungen; durch Qualität; durch Werbung; durch Kundenorientierung; durch Vernetzung und Globalisierung - wir prognostizieren, dass es künftig entscheidend sein wird, die Balance in den Mittelpunkt zu stellen (dabei ist es nicht so, dass die alten Erfolgsfaktoren unwichtig werden). Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, dass nicht nur Ingenieure von der Natur lernen können, sondern, dass es Zeit ist "natürliche" Erfolgsmodelle in die Ausrichtung von Unternehmen einfließen zu lassen. Was Organismen gut tut, davon profitieren auch Organisationen, Unternehmen, Teams und Menschen. Der Blick auf biologisch, evolutionäre Gesetzmäßigkeiten verdeutlicht, dass es Zeit ist, von unrealistischen Erwartungen Abschied zu nehmen: Treffende Voraussagen, Erfolgskurven, die nur nach oben zeigen oder "Unsterblichkeit" sind unnatürlich. Die einzige Sicherheit, die wir haben, ist, dass die nächsten Entwicklungswellen kommen. Es kommt darauf an, wie es uns gelingt im stetigen Wechsel von Aufstieg, Höhepunkt und Fall zu orientieren. In Balance lassen sich Entwicklungswellen gekonnter surfen!
Der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (ab den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts) und später Serge Kahili King (ab den 70ern) beschäftigten sich intensiv mit der Naturreligion der hawaiischen Ureinwohner. Die daraus entstandene Lehre des „Huna" ist ein „Kunstprodukt", eine Interpretation und spiegelt nicht authentisch die Riten und Lebenseinstellung der Polynesier und Haiwaianer wieder. Auch wenn Huna in der New Age Szene manche seltsame Blüten treibt, sind die 7 „magischen" Prinzipien des Huna beachtenswert und haben durchaus Berührungspunkte zu einer praktischen und modernen Weltsicht - und damit Platz in Unternehmen.
1. Ike - Die Welt ist so, wie du sie siehst. Das entspricht dem Stand der Forschung: Wir machen uns unser eigenes Bild der Welt, Objektivität gibt es nicht.
2. Kala - Es gibt keine Grenzen. In vielen Dingen beschränken wir uns. Wir trauen uns nicht unsere Ressourcen zu nutzen. Meist singen wir in der eigenen Dusche besser als vor dem Publikum. Das bringt die Antrittsrede Nelson Mandelas in der er Marianne Williamson zitiert auf den Punkt: Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir grenzenlos machtvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brilliant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Eigentlich, wer bist du, um dies nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes! Dein dich selbst Kleinmachen dient der Welt nicht! Da ist nichts Erleuchtendes am Schrumpfen, so dass andere sich nicht unsicher fühlen in deiner Gegenwart. Wir sind geboren um die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren. Diese ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem. Dadurch, dass wir unser Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis das Gleiche zu tun. Dadurch, dass wir uns befreien von unserer eigenen Angst, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.
3. Makia - Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das hat jeder schon selbst erlebt. Nur das, was wir wirklich konzentriert tun, was uns wirklich wichtig ist, wo wir mit Kopf, Herz und Bauch dabei sind, gelingt uns besonders gut.
4. Manawa - Jetzt ist der Augenblick der Macht. Völlig einleuchtend. Aus der Vergangenheit können wir vielleicht lernen, aber sie nicht mehr verändern. Die Zukunft können wir uns vorstellen, das kann uns helfen Ziele zu verfolgen. Aber handeln, etwas verändern, können wir nur jetzt. Die Konzentration auf den Augenblick befreit uns dazu vor dem Grübeln und der Lähmung etwas anzupacken. "Lebe im Augenblick und nicht in Gedanken"
5. Aloha - Lieben heißt, glücklich sein. Dafür braucht es wohl keine Beispiele. Und wer noch nicht glücklich genug ist, sollte beachten: Es heißt nicht: „Geliebt werden, heißt glücklich sein." Lieben heißt aktiv werden, lieben ist ein Tunwort!
6. Mana - Alle Macht kommt von innen. Nur das, was in unserem Einflussbereich liegt können wir ändern! Nicht den Regen können wir verhindern, nur unsere Einstellung dazu. Wir entscheiden, ob wir Regen hassen, genießen oder einfach unsere Regenjacke anziehen. Wer sein Leben gestalten will, muss Verantwortung für sein Denken, Fühlen und Handeln übernehmen. Dazu Epiktet: Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.
7. Pono - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit. Nicht die Theorie zählt, sondern die Praxis. Jeder kennt das Wort: „Wer heilt, hat Recht" und wer mit unkonventionellen Methoden Erfolg hat, kann die Kritik der „Experten" entspannt anhören. Ich kann überzeugend auftreten, ohne auf die Grammatik achten zu müssen, ich kann telefonieren - ohne zu wissen, wie die Telekommunikation funktioniert. Das vereinfacht das Leben und entspannt.
Können Sie sich vorstellen, dass ein Leben nach diesen Prinzipien Dinge verbessert? Für Sie persönlich, aber auch das von Kollegen und so letztendlich dem Unternehmen? Können Sie sich vorstellen, dass so eine Einstellung beiträgt die Stärken zu nutzen und sich mit den eigenen Schwächen auszusöhnen - also beiträgt, die eigenen Ressourcen wertzuschätzen und zu entwickeln?
Stichworte: Erfolgsfaktor, Huna
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