» Startseite » April 2010

Stress ist ansteckend - auch für Ihre Bekannten

Das Buch "Connected - Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist" von Nicholas A. Christakis und James H. Fowler bringt zum Nachdenken. Die Autoren gehen über die zwischenzeitlich bekannte These hinaus, dass jeder Mensch statistisch über nur 6 Kontaktpersonen mit jedem Mensch auf der Welt vernetzt ist.

Ihr Umgang hat Einfluss, mehr als man denkt.

Interessant vor allem ist, dass die Wirksamkeit von Netzwerkbeziehungen nach der dritten Ebene kaum mehr vorhanden ist. Also konkret: Was der oder die Bekannte des Bekannten des Freundes macht, hat (fast) keinen Einfluss mehr auf das eigene Leben.
Dagegen lässt sich durchaus belegen, dass z. B. Stress im Bekanntenkreis oder im direkten Geschäftsumfeld große Auswirkungen auf das eigene Befinden hat. Also hängt die persönliche Work-Life-Balance noch von den Bekannten der Bekannten ab. Mehr darüber in der Rezension der FAZ.

Nickerchen für mehr Balance

Das "Nickerchen", die "Siesta", scheint nicht nur erholsam zu sein, sondern auch ein wenig schlauer zu machen - wenn man sich vorher darum bemüht hat.
Lernen im Schlaf.

Schön, dass die Wissenschaft das zu belegen versucht, was wir instinktiv schon lange wissen - nicht das Buch unter dem Kopfkissen bringt etwas, sondern die Beschäftigung mit einer Sache, die wir in den Schlaf nehmen.

Was nehmen Sie üblicherweise kurz vor dem ins Bett (oder beim kurzen wegdösen im Meeting, am Schreibtischstuhl, in Bus, Bahn oder Flugzeug) gehen mit? Und was ist mit denen, die den Fernseher meist als "Betthupferl" nutzen?

Fehlende Balance - oskarwürdig schon vor 20 Jahren

Der deutscher Puppentrickfilm "Balance" von Christoph und Wolfgang Lauenstein aus dem Jahr 1989 gewann im Jahr 1990 den Academy Award (Oscar) als Bester animierter Kurzfilm.

Abschied von der Wachstumsideologie

Gute Geschäfte ohne Wachstum, kann es das geben? Ja, ein Unternehmer macht es erfolgreich vor. Mehr darüber im folgenden Artikel im Spiegel

Überlegen Sie einmal für sich: Von was sollte es künftig mehr sein, was ist völlig ausreichend und was ist sogar zuviel? Und die zweite spannende Frage: Für welche dieser Dinge braucht es Wirtschaftswachstum?