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Zum Umgang mit Schwächen
Als Einstieg ein Zitat von Ruth C. Cohn, die vor einer Woche im Alter von 97 Jahren verstorben ist. Ruth Cohn, die "Grande Dame" der Humanistischen Psychologie, ist vor allem bekannt als eine der Begründerinnen der Themenzentrierten Interaktion (TZI).
Es ist wichtig, sich seiner eigenen Schatten bewußt zu werden - nicht aber, sie als zwingend für Handlungen zu akzeptieren.
Wenn wir den psychologischen Begriff "Schatten" durch Probleme oder Schwierigkeiten ersetzen und dazu ein Beispiel machen, wird es konkreter:
Nehmen wir an, Sie haben in einem Team Kollegen, die sich nicht ausstehen können. Dann wäre es Quatsch, dieses Konfliktpotenzial unter eine "Wir-haben-uns-alle-lieb" Decke zu kehren. Wenn Konflikte da sind, haben diese Bedeutung und müssen gelöst werden - wenn möglich. Aber egal wie weit der Konflikt entschärft werden kann - andere wichtige Themen dürfen deshalb nicht zu kurz kommen.
Es kommt darauf an, sowohl das Persönliche als auch die eigentliche Aufgabe wichtig zu nehmen - auf die Balance kommt es an. Alles ist wichtig, das ICH, das DU, das WIR und die Gesamtheit, in der TZI GLOBE genannt. Wenn dieses gelingt, ist ein Team, eine Organisation, ein Unternehmen besonders gut aufgestellt und in Balance.
08.02.2010 | Rubrik: | 0 Kommentare
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