» Startseite » November 2009

Das ACM-Prinzip für Personal- und Organisationsentwicklung

In dem von Staminski & Partner entwickelten ACM-Prinzip, steht das A für Alignment (Orientierung und Aussrichten auf gemeinsame Ziele), das C für Commitment (verbindliche Verpflichtung auf die gemeinsamen Aufgaben), das M für Movement (aktives Anpacken der Dinge, die zu tun sind). Dieses Konzept bringt Struktur in Veränderungsprozesse und steigert dadurch die Handlungsfähigkeit. Mit dieser Struktur können gezielt verschiedene Maßnahmen koordiniert und passgenau eingesetzt werden. Denn es zeigt sich in der Praxis immer wieder: Reine Handlungsstärke, gut gemeinte Solidarität oder vielversprechende Ziele für sich alleine, bringen wenig in Gang. Nur wenn es gelingt - und das gilt in der Politik genauso wie in der Wirtschaft und im persönlichen, privaten Umfeld - A, C, M miteinander zu verbinden, kommen tatsächliche, gezielte Veränderung in Gang. Mehr Informationen finden Sie direkt auf der Seite von Staminski & Partner.

Zu mancher richtigen Entscheidung kommt es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war...

sagt ein deutsches Sprichwort und weisst damit auf etwas Wichtiges hin: der Glaube "alles ist machbar, wenn man nur die richtige Entscheidung trifft" braucht ein Gegengewicht. Denn fragen Sie sich einmal: Wieviele Faktoren beeinflussen Entwicklung? Welche davon erkennen Sie, welche davon liegen in Ihrem Einflussbereich und über welche dürfen Sie entscheiden?

Vielleicht hilft Ihnen diese banale Erkenntnis bei der nächsten schwierigen Entscheidung. Denn, egal, ob Sie Ihre Entscheidungen mit dem Kopf, dem Herz oder aus dem Bauch heraus treffen - oder nach sorgfälltiger Abwägung aller drei - die Folgen lassen sich systemisch betrachtet nur kurzfristig abschätzen. Wer zu lange grübelt mit seiner Entscheidung, trifft dadurch auch schon eine entscheidende Entscheidung. Also machen Sie es sich nicht zu kompliziert mit Ihren Ent-scheidungen. Denn wer zu spät kommt, den bestraft (so sagte Gorbatschov) oder belohnt (auch das ist oft richtig) das Leben.

Gute Geschäfte - Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise

Das Buch, Gute Geschäfte - Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise vom ehemaligen Report Journalisten Franz Alt und dem Soziologen Peter Spiegel öffnet neue Sichtweisen. In einem Interview hat Peter Spiegel einmal gesagt „Wenn jemand sagt, es geht nicht, dann wird es erst interessant." - dieses Buch zeigt Beispiele dafür, dass in der Welt der Ökonomie andere Ansätze möglich sind. Durchaus streitbar werden Positionen gegen die Gier und die Macht der Konzerne und gegen die Globalisierung eingenommen. Auf der anderen Seite wird der Dialog angeboten. An Beispielen wird gezeigt, wie es möglich wird Konzerne beim Paradigmenwechsel für eine gerechtere Welt einzubinden und wie Globalisierung auch Chancen bietet.

Fazit: Wir brauchen realistische Konzepte für eine humanere Geschäftswelt und Alternativen zum "Raubtierkapitalismus". Hier gibt das Buch wertvolle Impulse. Damit dieses gelingen kann, braucht es ein realistisches Menschenbild. Denn Menschen sind nicht nur soziale "Gutmenschen" und am Gemeinwohl interessiert, sondern auch egozentrische "Raubritter", die den eigenen Vorteil suchen. Nur wenn es gelingt, alle Facetten des Menschen und der Gesellschaft wahrzunehmen und auszugleichen, kann es mehr "Erfolg-in-Balance" geben. Das "Spiel" kann nur gewonnen werden von den "Spielern" (mit allen ihren Stärken und Schwächen!), die spielen. Aber ein guter Spielführer und strategisch denkender Coach kann jede Manschaft zur bestmöglichen Leistung motivieren.

Vision Summit Berlin 09 - ein Fazit

Zunächst für uns das Wichtigste. So eine Veranstaltung wie der Vision-Summit Berlin 09 in der freien Universität Berlin macht Mut. Macht Mut, dass es so viele Menschen gibt, die wie wir denken, dass eine menschlichere (Wirtschafts)Welt möglich ist und daran praktisch arbeiten. Dass "Arbeit nicht als eine leichte Krankheit empfunden werden muss" (Zitat Prof. Bergmann), dass "die Bretter vor dem Kopf die Welt bedeuten" (Zitat Prof. Faltin), dass unser Ziel sein muss "unsere Welt unserer nachfolgenden Generation besser zu hinterlassen, als wir sie übernommen haben" (Friedensnobelpreisträger Prof. Yunus), dass "die Bildung des 21. Jahrhunderts anders aussehen kann, als mit Lehrern des 20. Jahrhunderts und mit Methoden des 19. Jahrhunderts zu unterrichten"(Zitat Otto Herz).

Ganz besonders Mut machte mir persönlich die Äußerung Prof. Bergmanns, dass nicht wenige (Wirtschafts)politiker nach dem 3ten Martini ihren eigenen Reden nicht mehr glauben und nach dem 4ten "geistreiche Gespräche" möglich sind. Vielleicht sind wir dann gar nicht mehr so weit davon entfernt, dass künftig mehr Bewegung, Geist (in aller Nüchternheit), Sinn und Werte unsere Lebens- und Arbeitssituation prägen? weiterlesen »

Ein kleiner Anstoß und alles gerät aus der Balance

Wer kennt nicht das Sprichwort vom "Faß zum Überlaufen bringen". Vielleicht kennen Sie auch folgende Situation aus eigener Erfahrung. An einen bestimmten Stress- und Arbeitspegel sind Sie gewöhnt, alles scheint in Balance und leistbar. Und nun kommt plötzlich nur eine weitere kleine Belastung dazu - und plötzlich gerät das vermeintlich stabile System ins Wanken. Dieses Schwellenphänomen zeigt sich nicht nur im persönlichen Verhalten oder in Gruppenprozessen, sondern scheint ein "Lebensprinzip" zu sein. Egal, ob in Soziologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft, Biologie, Chemie oder Physik, überall finden sich sprunghafte Veränderungen - die manchmal positive, mdieses Phänomen von einem russischen Gabelstablerfahrer demonstriert. Schön dabei, dass er seine gesundheitliche Balance schnell wiedergefunden hat.
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Bewegt sieht das dann so aus.