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Vision-Summit 2009 für Geschäftsgründer und Berater in Berlin

Am 7. November veranstaltet die Stiftung Entrepreneurship in Kooperation mit der Freien Universität Berlin den Workshop „Citizen Entrepreneurship" im Rahmen des Vision Summit 2009. Vielleicht kennen Sie das Buch von Prof. Günter Faltin "Kopf schlägt Kapital". Dieser Workshop bietet sich zur Vertiefung an.

Kurz zum Ablauf:

Nach der Keynote von Prof. Muhammad Yunus geht es darum, Techniken kennen zu
lernen, mit deren Hilfe aus Anfangsideen ökonomisch tragfähige und innovative Konzepte herausgearbeitet werden können. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema „Gründen aus Komponenten". Gründern wird damit die Möglichkeit gegeben, professionell zu starten und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren.

In diesem Kontext stehen erfolgreiche Akteure im Feld des Entrepreneurship bereit, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Unter anderen konnten wir bereits Prof. Frithjof Bergmann (New Work-New Culture), Claudia Langer (Utopia), Ron Hillmann (Online-Marketing), Holger Johnson (Ebuero AG), Otto Herz, Dr. Gerhard Huhn, Hernando de Soto (Video-Übertragung) u.v.m. dafür gewinnen. Der Workshop richtet sich an Entrepreneurship aller Ausrichtungen, seien es Business Entrepreneurs, Social, Ecological oder Educational Entrepreneurs.

Unter dem Link www.entrepreneurship.de/vision-summit-2009 finden Sie alle Details.

Wir sind jedenfalls mit dabei in Berlin. Vielleicht ergibt sich im Rahmen das eine oder andere interessante Gespräch.

Das 7-Felder-Prinzip für Entrepreneure

Zunächst eine Vorbemerkung für die Vielen, die mit dem Wort Entrepreneur (noch) wenig anfangen können. Warum brauchen wir das Wort Entrepreneur? Warum können wir zu Entrepreneuren nicht einfach Unternehmer sagen, oder Geschäftsgründer? Warum ist Entrepreneurship etwas anderes als Unternehmertum?

Das heutige Verständnis von Entrepreneurship geht auf die Arbeit des Ökonomen Schumpeter zurück. Für Schumpeter ist ein Entrepreneur jemand, der neue Ideen oder Erfindungen in erfolgreiche Innovationen umzusetzt. Damit grenzt sich der Entrepreneur vom Manager ab, dessen Aufgabe es ist, Unternehmen und Mitarbeiter zu führen und Abläufe zu managen. Ein Entrepreneur grenzt sich aber auch zum Unternehmer ab, denn ein Unternehmer kann beispielsweise (nur) ein Kapitalgeber und Besitzer sein und nicht derjenige, der eine neue Geschäftsidee entwickelt und als Gründer umsetzt.

So steht Entrepreneurship für das "Design" von Geschäftsideen, also für das Entdecken, Evaluieren und Nutzen von Marktchancen, die letztlich zu einer erfolgreichen Unternehmensgründungen führen.

Ein Entrepreneur kann auch innerhalb einer bestehenden Unternehmens Akzente setzen. Pinchot prägte dafür den Begriff Intrapreneurship um unternehmerische Aktivitäten innerhalb einer Organisation zu beschreiben.

In Deutschland hat unter anderem die Freie Universität Berlin mit dem Lehrstuhl Prof. Dr. G. Faltin im Bereich des Entrepreneurships Entwicklungsarbeit geleistet. Denn Das Design von erfolgreichen Geschäftsideen kann systematisch erarbeitet werden. Erfolgreiche Gründungen sind mehr als Zufall. Weitere Informationen über das Entrepreneurship findet sich auf der Seite www.entrepreneurship.de

Design von Geschäftsideen heißt, die notwendigen Komponenten und Handlungsfelder im Vorfeld einer Gründung genau zu betrachten. Dazu bietet sich die Systematik der 7- Handlungsfelder des 7-Felder-Prinzips an: Denn wenn es gelingt, jedes der Handlungsfelder zu analysieren und sin Balance zu entwickeln, steigt die Chance auf strategisch planbaren Erfolg. Stärken des 7-Felder-Prinzips sind dabei, dass:

  • nicht nur Zahlen, Daten und Fakten in den Prozess einfließen,
  • der menschlich intuitive Anteil jedes Geschäftserfolgs erkannt und entwickelt wird,
  • systemische Lösungen gefunden werden,
  • sowohl Einzelne Menschen genauso wie Teams und das Unternehmen gestärkt werden,
  • das spielerische Leidenschaft und Begeisterung mehr Raum bekommt,
  • schon von Anfang an das Thema Balance eine Rolle spielt,
  • die Methoden skalierbar sind - also nicht nur in der Gründungsphase sondern auch später notwendige Impulse geben können.

Das 7-Felder-Prinzip für Erfolg in Balance verbindet Kreativität und Umsetzungsstärke.
Denn Ideen haben Flügel, müssen sich aber auch auf lange Fussmärsche gefasst machen., wie KarlHeinz Karius so schön gesagt hat.