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Orientierung und Ziele reichen nicht aus - auf die Navigation kommt es an

Zuerst eine Definition:
Navigation bedeutet, den gewählten Weg einzuhalten und Hindernissen auszuweichen.
Orientierung bedeutet zu wissen, wo man sich befindet und wie man zum Ziel kommt.

Machen wir ein Beispiel:
Wer gut navigiert, aber nicht orientiert ist, kommt nicht dort an wohin er möchte - aber er ist sicher unterwegs (leider meist sehr, sehr lange).
Wer gut orientiert ist, aber schlecht navigiert, läuft leicht auf Hindernisse auf - aber wenn er nicht "sinkt", kommt er an sein Ziel (leider meist recht verschrammt).

Das zeigt sich in der beruflichen Praxis oft zwischen Management- und Führungsqualität. Typische Manager sind oft gute Navigatoren. Leader haben ihre Stärken in der Orientierung, aber sind oft weniger gut im "Untiefen"-Umschiffen.

Fazit: Die Balance zwischen Navigations- und Orientierungsfähigkeiten bringen Unternehmen voran! Nur wer Detailprobleme lösen kann und das große Ganze im Blick behält ist nachhaltig erfolgreich - schön, dass diese Aufgaben und Rollen verteilt werden können und nicht der Lotse zugleich Kapitän sein muss.

30.09.2009 | Rubrik: Führung | 0 Kommentare

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