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Organisationales Burnout - Unternehmen brennen aus

Es ist ähnlich einem körperlichen Zusammenbruch. Zuerst zieht und zwicks es, oft an einer unbedeutenden Stelle. Dann kommt der Schmerz, dann der Ausfall von Funktionen, bis der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen ist.

Das muss aber nicht sein. Das Ziehen und Zwicken kann zum Anlass genommen werden, grundsätzlich etwas zu verändern - systemisch. Das gilt auch für Unternehmen.

Wenn Mitarbeiter ausbrennen, Burn-Out-Symtome zeigen, ist Führung, die Unternehmensleitung, gefordert. Denn oft liegt die Ursache in Strukturen und nicht nur bei den überforderten Mitarbeitern. Mitarbeiter und Führungskräfte als "Kanonenfutter" zu verheizen ist selten böse Absicht, sondern Hilflosigkeit und Konzeptschwäche. Angst- und Stresserkrankungen haben seit 1997 um mehr als 70 Prozent zugenommen und seit der Wirtschaftskrise steigen die Zahlen rasant an.

Vom Burn-Out sind besonders Leistungsträger und besonders motivierte Mitarbeiter betroffen. Konjunkturbedingte Entlassungen erhöhen die Anforderungen weiter. Unternehmen, die hier nicht gegensteuern, laufen Gefahr, dass das gesamte Unternehmen geschwächt wird. Maßnahmen gegen organisationales Burnout werden immer wichtiger, um mittel- und langfristig erfolgreich zu sein.

Warnzeichen für organisationales Burnout sind:

  • Verschlechterung des Betriebsklimas
  • Informations- und Kommunikationsdefizite mehren sich
  • menschliche Werte und Orientierung gehen verloren
  • Sinnfragen stellen sich, die Identifikation mit den Unternehmenszielen lässt nach
  • Qualität sinkt, Fehlerhäufigkeit steigt
  • Krankenstand und Suchtverhalten nimmt zu

Spätestens dann besteht dringender Handlungsbedarf des Managements und Bedarf für nachhaltige Lösungen.

Faszination Balance

Was fasziniert an Balance-Darbietungen? Dass „Unmögliches" doch möglich ist? Dass Gefahr bewältigt wird? Dass uns jemand etwas vorführt, was wir selbst (noch?) nicht können?

Ein Balanceakt zeigt, dass Schwierigkeiten bewältigt werden können. Und ein besonders guter Balanceur zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er besondere Herausforderungen meistert. Er also nicht ein dickeres Balanceseil wählt, sondern seine Fähigkeiten weiter verbessert.

Was heißt das für Balance im Beruf? weiterlesen »

Coaching, Gleichgewicht und Physik

Wie können Menschen, Teams und Organisationen von Erkenntnissen der Physik profitieren? Welche drei Dinge haben soziale/biologische Systeme mit physikalischen gemein:

1) Offene Systeme verändern sich ständig durch innere und äußere Faktoren.

2) Systeme sind geprägt durch ihre Fähigkeit der Balance.

3) Auf Störung dieser Balance, reagieren Systeme unterschiedlich:

  • stabil: Das System kehrt nach einer Störung wieder in seinen Ausgangszustand zurück.
  • labil: Das System geht nach einer kleinen Störung in einen anderen Zustand über.
  • indifferent: Das System verharrt nach jeder Störung in seinem neuen Zustand.
  • metastabil: Das System geht nach einer Störung in einen stabileren Gleichgewichtszustand über.

Überlegen Sie einmal welche Reaktion auf "Gleichgewichtsstörungen" für Sie auf den ersten Blick erstrebenswert erscheint? weiterlesen »

Erfolg in Balance braucht Resilienz

Resilienz bedeutet Krisenfähigkeit. Es bedeutet die Fähigkeit, Niederlagen und Unglück verarbeiten zu können und dabei den Lebensmut, die Lebensbalance nicht zu verlieren - ja vielleicht sogar gestärkt aus solchen Situationen hervorzugehen. Und damit nicht nur wie ein Stehaufmännchen, immer wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Denn wer zu allzu stolz ist, ein Stehaufmännchen oder -frauchen zu sein, sollte sich einmal überlegen, ob frau/man sich vielleicht sich immer nur auf der gleichen Stelle bewegt.

Damit geht Resilienz über "Gelobt ist das, was hart macht" weit heraus.

Ein guter, ausführlicher Artikel zur Resilienz findet sich in dem Karrierebibel-Blog.

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Talent und Liebe

...Erstaunlich viele Forscher sagen, dass es Talent gar nicht gibt. Auch für mich ist Talent nur eine Erscheinungsform von Liebe...

das sagt Malcolm Gladwell in einem Artikel in der FAZ.

Wer etwas liebt, macht es gerne - macht es dadurch häufiger - wird besser und besser - und wird immer mehr Erfolg haben. Der alte Spruch "Ohne Fleiß kein Preis" erweist sich bei wissenschaftlichlicher Betrachtung gar nicht so falsch und nach Gladwell könnte es so noch präziser heißen "Ohne Liebe kein Erfolg". Also lasst uns lieben - Menschen, Tätigkeiten und was es sonst noch alles gibt.